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Mein Hund
Hallo ihr lieben,
habe gerade die süßen Hund+Katzenbilder in der Rubrik "Mein Hund" angesehen und mir gedacht, könnte euch eine kleine Begebenheit mit meinem, leider verstorbenen Hund schreiben.
Ich bekam ihn, als er 6 Wochen alt war, viel zu früh von seiner Hundemutter weg, aber niemand wollte ihn.
Er wurde ein wichtiges, lustiges, temperamentvollen Familienmitglied, dass seine Menschen liebte und total verstand.
Die Söhne tobten mit ihm rum, vermutlich teilten sie jeder Leid mit ihm, aber sie wurden erwachsen und hatten immer weniger Zeit für den kleinen Hund.
Also war Frauchen gefragt. Ihr war er ein treuer Freund, einfühlsam und sensibel.Wir waren untrennbar.
Als er 14 Jahre alt war, es war im Februar, am Faschings-Dienstag.
Das Wetter war nicht gut, kalt und feucht. Es bildete sich ein ein wenig Glätte auf den Straßen.
Auf dem Rückweg vom Büro steuerten wir den Kurz-Gassigehen-Parkplatz an. Wir liefen unsere kleine Runde ( Frauchen hatte die falschen, nicht wintertauglichen Schuhe an).
Wie immer hatte Frauchen tausend Gedanken bzgl. " was muß ich heute noch erledigen, habe ich etwas vergessen, was mach ich morgen" im Kopf, da schoß ihr plötzlich mit aller Klarheit ein seltsamer Gedanke in den Kopf.
" Das ist der letzte Spaziergang für dich und deinen Hund"!!!
Frauchen dachte, was ein Unsinn, denn der Hund konnte zwar nicht mehr so gut sehen und hören, aber er war gesund. Dieser Gedanke erschien wie ein Versprecher, dumm und unerklärlich. Frauchen schob ihn ärgerlich zur Seite!!
Sie ging mit dem Hund zurück zum Parkplatz. Ihr kam eine scheinbar verärgerte Frau entgegen. Sie grüßte diese Frau, diese stieg in ihr Auto und fuhr mit einem Affenzahn aus der Parklücke, direkt gegen den Hund.
Das Tier starb.
Es war wirklich der letzte Spaziergang.
eine wahre Geschichte su
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Hallo liebe Su,
Das tut mir ja sehr leid um deinen Hund. Muß schrecklich sein in verletzt auf der Straße liegen zu sehen.
ich stelle fest ,wir haben sehr viel gemeinsam.
Männer........ Söhne........ toter Hund....
Mein Hund ist am 4. Januar gestorben.Hatte ihn auch schon als Welpen,aber er ist friedlich eingeschlafen.
Hab leider nicht mehr Zeit zum schreiben ,bin bloß gerade in der Mittagspause
liebe Grüße von Petra
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gemeinsamkeiten
hallo sternenstaub,
auch die Mittagspause haben wir gemeinsam.
Bin auch in Eile.
Schau heute abend nochmal rein.
Liebe Grüße
su
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Liebe Su,
das tut mir leid mit deinem Hund.
Was hast du mit der Autofahrerin gemacht?
Ich glaube, ich hätte sie ...
Ich bin davon überzeugt, dass man irgendwie spürt, wenn ein Tier bald gehen muss, auch wenn es keine konkreten Anzeichen dafür gibt.
Bei mir war es genauso mit meiner Katze.
Ich stellte mir plötzlich öfter und unbewusst die Frage, was ich wohl täte, wenn sie nicht mehr wäre. Ganz komisch, denn sie war topfit, sprühte nur so vor Energie und hatte ein tolles Leben.
Kurze Zeit später wurde sie sehr krank, der Arzt hatte nichts Konkretes gefunden, gab ihr Medikamente usw. - irgendeine Entzündung im Körper, hieß es.
Nach ein paar Tagen fing sie wieder an zu fressen, ihr Fell glänzte auch wieder, sie ging draußen in der Sonne spazieren, spielte, fing Mäuse ... und ich dachte: Gott sei Dank, sie hat`s geschafft.
Zwei Tage später ging es rapide bergab mit ihr - ihr Fell war stumpf, sie trank nur noch Wasser, nahm nichts Festes zu sich, magerte zusehends ab.
Um es kurz zu machen: Innerhalb von drei Tagen war sie tot - in meinen Armen gestorben - der Tierarzt konnte nicht mehr helfen, sie hat sich die Infusion herausgerissen, wollte nicht mehr leben, weil sie wohl starke Schmerzen hatte.
Nun ja, das alles ist schon lange her, aber ich trauere immer noch um sie - sie war mein kleines Mädchen. 
Es ist vielleicht gemein ... aber ich hatte so einen Hass auf den Tierarzt, weil er nicht bemerkt hatte, dass sie hochgradig zuckerkrank war und ihre Nieren total entzündet waren! Jeder Tierarzt hätte dies feststellen müssen.
Vielleicht habe ich ihn unwissentlich verflucht - ein halbes Jahr später hat er sich das Leben genommen, hat sich erschossen.
Ist echt fies von mir, aber es war so eine Art Genugtuung für mich ...
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Sternenstaub und Julimond
Lieb Petra,
liebe Susanne,
ja, ein Tierle zu verlieren ist hart. Tiere sind so hilflos, völlig auf uns angewiesen. Sie bringen die Bereitschaft zur totalen Anpassung mit, wenn man sie nur ein wenig gern hat.
Der Tod meines Hundes ist auch schon 2 Jahre her.
Es ist merkwürdig, an diese Autofahrerin habe ich nur selten gedacht.
Ich machte mir die größten Vorwürfe weil ich meiner Vorahnung einfach keine Beachtung schenkte.
Hätte ich nur diesen Gedanken ernst genommen, vielleicht hätte ich alles
was dann kam verhindern können.
In den ersten Tagen danach, fuhr ich immer wieder zu dieser Stelle und
versuchte alles genau zu rekonstruieren. An welcher Stelle kam der Gedanke, wo hätte ich reagieren müssen, hätte ich etwas abwenden können.
Sinnlos!
Geholfen haben mir 3. Dinge:
1. nach dem Unfall hielten 2 Autofahrer an, der eine zog sofort seinen Mantel aus, um den Hund zu wärmen ( wir waren noch nicht sicher ob er
tod war), der zweite erklärte sich sofort bereit mit uns zur nächsten Tierärtin zu fahren. Was wir auch taten, also mit diesen 2 völlig fremden Menschen zusammen.
2. später war ich dankbar dafür, das ich eben nicht erleben mußte, wie
der Hund leiden muß, denn aufgrund seines Alters, wäre das sicher früher oder später der Fall gewesen ( so, wie du julimond es beschrieben hast)
3. Ich konnte ihn auf einem Tierfriedhof beerdigen. Anfangs fuhr ich mindestens 3x wöchentlich hin.
Dann gab es eine weiteres Hundegrab. Kinder hatten ein großes Schild beschrieben und auf dieses Grab gestellt.
Auf dem Schild war ein Bild des Hundes und der Text war etwa so:
" Hallo...... , geht es dir gut da oben?
Mußt dir keine Sorgen um uns machen.
Du fehlst uns sehr, aber wir packen das schon, auch wenn Oma wirklich sehr viel weint.
Wir sehen dich irgendwann wieder. Bis dahin laß es dir gut gehen"
Dieses Schild hat mich sehr berührt, war eine ganz andere Blickrichtung.
Na klar, er ist jetzt in einer besseren Welt und so wie er immer für uns da war, wird es auch jetzt wichtig für ihn sein, dass es uns gut geht.
Außerdem bin ich ganz sicher, wenn ich in dieser anderen Welt bin, sehe ich ihn wieder.
Ganz liebe Grüße
eure su
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