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Reiki - Einführung
Reiki-Einführung
Huhu an Alle!
Ich habe letztes Wochenende ein Reiki-Seminar Grad 1 absolviert.
Ach, das war total super mit einer sehr guten Lehrerin!!!
Hier möchte ich Euch nun Reiki etwas näher bringen...
Da ich mir etwas Arbeit ersparen möchte, habe ich eine sehr gute Reiki-Seite im Netz gefunden:
www.reiki-magazin.de
Und von Jürgen Kindler habe ich auch die Erlaubnis der einfachheitshalber über das Thema Reiki direkt hier seinen Artikel zu übernehmen...
Hierfür gilt ein Copyright: (C) Jürgen Kindler, www.reiki-magazin.de
Später folgt dann noch ein eigener Erfahrungsbericht...
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:16 Uhr)
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Was ist überhaupt Reiki?
Was ist Reiki?
Nicht jeder, der sich für Reiki interessiert, hat bereits eine Behandlung bekommen, einen Informationsabend besucht oder ein Buch darüber gelesen. Jürgen Kindler gibt eine Einführung, wie Reiki entstanden ist, was alles dazu gehört und vor allem, wie es heutzutage praktiziert wird.
Wenn Sie jemanden, der Reiki gelernt hat, danach fragen, was Reiki ist, dann könnten sie folgende Antworten bekommen: "Reiki ist eine japanische Form des Handauflegens“, "Reiki ist ein spiritueller Weg zu sich selbst“, "Reiki ist eine alternative Heilmethode". Ein bisschen verwirrend, nicht? Dabei sind alle Antworten richtig.
Der Beginn von Reiki, die Wiederentdeckung durch Dr. Mikao Usui, hat der Legende nach gegen Ende des letzten Jahrhunderts stattgefunden. Ich sage "Legende", weil bis heute keine wissenschaftlich gesicherte Biografie von Dr. Usui bekannt geworden ist. Die mündliche Überlieferung beruht auf Angaben von Hawayo Takata (siehe unten) und einigen Hinweisen der neueren Zeit.
Auch wenn es von Reiki-Meister zu Reiki-Meister teilweise erhebliche Unterschiede in den Details der Geschichte gibt, so sind doch die Übereinstimmungen größer als die Unterschiede. Bei der "ungekürzten Fassung" der Reiki-Geschichte kann man eine ganze Stunde zuhören - hier daher nur eine kurze Version.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:16 Uhr)
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Die Reiki-Geschichte
Die Reiki-Geschichte
Dr. Mikao Usui, der Wiederentdecker von Reiki, lehrte gegen Ende des letzten Jahrhunderts an einer christlichen Schule in Japan. Eines Tages wurde er von einem seiner Schüler gefragt, ob er denn vorführen könne, wie Jesus geheilt hat. Es stehe doch in der Bibel: "Ihr werdet all’ dies tun könnnen und noch viel mehr."
Usui wusste auf diese Frage keine Antwort, war jedoch berührt durch die Tiefe und Ehrlichkeit, mit der sie gestellt worden war. Eigentlich war es etwas, wonach er selber schon gesucht hatte.
Er legte sein Amt nieder und begab sich auf die Suche in verschiedene Teile der Erde. Er dachte sich: In einem christlichen Land würde man wohl mehr darüber wissen, doch fand er keine Hinweise. Bei seinen Reisen erfuhr er, dass in älteren Traditionen des Buddhismus geheilt wurde. Er beschloss, wieder nach Japan zurückzukehren, um dort weiterzusuchen.
Er fand schließlich ein Kloster, in dem es ihm erlaubt war, alte Schriftrollen zu studieren, die vermutlich von einem Schüler Buddhas geschrieben worden waren. Er las und meditierte tief über die dort enthaltenen Worte.
Eines Tages fand er in den Schriften Hinweise auf körperliche Heilung. Er versuchte deren Anwendung, aber kam zu keinem Ergebnis. In einer tiefen, 21-tägigen Meditations- und Fastenzeit auf einem heiligen Berg in der Nähe von Kyoto erhielt er Einsicht, wie die in den heiligen Schriften enthaltenen Symbole und Handlungsanweisungen für Heilung zu verwenden waren. Reiki war geboren.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:16 Uhr)
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Die Lebensregeln
Die Lebensregeln
Usui ging zunächst in die Bettlerviertel von großen Städten, um die Menschen von ihren Leiden zu befreien und ihnen Gelegenheit zu geben, wieder Arbeit zu finden und ein sinnvolles Leben zu führen. Er ging in mehrere Städte, und als er nach einem Jahr wieder einige seiner Schützlinge traf, die aber immer noch bettelten und ihrem Leben keinen Sinn gegeben hatten, da merkte er, dass zur Heilung mehr gehört, als nur den Körper zu heilen. Auch die geistige Einstellung muss verändert werden. Er fügte die Lebensregeln hinzu:
Gerade heute, ärgere dich nicht.
Gerade heute, sorge dich nicht.
Verdiene dein Brot ehrlich.
Ehre deine Lehrer, die Eltern und die Älteren.
Sei dankbar gegenüber allem, was lebt.
Nach Usui's Tod führten viel seiner Schüler, die er zum Meister eingeweiht hatte, sein Vermächtnis fort. Darunter auch Dr. Chujiro Hayashi, ein pensionierter Offizier der kaiserlichen Marine. Hayashi war Arzt und setzte Reiki systematisch zur Heilung ein. Er eröffnete eine Klinik in Tokyo und betreute dort Menschen über einen Zeitraum von sechs Monaten bis zu einem Jahr. Dabei machte er höchst erstaunliche Erfahrungen und erzielte viele Heilungen.
Frau Hawayo Takata, die einmal Reiki in den Westen bringen sollte, wurde während ihrer Suche nach Heilung ungefähr 1930 in diese Klinik geführt. Takata war 1900 auf der Insel Hawaii geboren worden. Mit dreißig Jahren verlor sie früh und unerwartet ihren Mann. Über diesen Verlust erkrankte sie selbst an einem gutartigen Tumor, den sie in Tokyo operieren lassen wollte. In der Klinik riet ihr mehrfach eine innere Stimme, nach einer anderen Heilmethode zu fragen. Nach kurzem Zögern vertraute sie der Stimme und fragte, ob es vielleicht eine andere Methode der Heilung geben würde.
Sie wurde schließlich in der Klinik von Dr. Hayashi behandelt, und schon nach zwei oder drei Behandlungen wusste sie, dass sie Reiki erlernen wollte, um nicht bei jeder Erkrankung von ihrer Heimatinsel Hawaii nach Japan fahren zu müssen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang es ihr Hayashi zu überzeugen. Nach einem Jahr Aufenthalt in Tokyo und intensiver Praxis in der Klinik von Hayashi erhielt sie den zweiten Grad.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:16 Uhr)
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Reiki in Amerika
Reiki in Amerika
Zurück in Hawaii, eröffnete Takata in ihrem Haus eine eigene Reiki-Klinik. Bei einem Besuch von Hayashi wurde sie zur Reiki-Meisterin eingeweiht; bald gab sie eigene Kurse auf der Insel und später auch auf dem Festland.
Später hatte Hayashi Vorahnungen, dass Japan bald in einen Krieg mit Amerika eintreten würde. Er rief Takata zu sich und gab ihr Anweisungen, wie sie sich während des Krieges zu verhalten habe, um ohne Schaden davonzukommen. Er selbst starb bald darauf, um einen Konflikt zwischen seinen Vaterlandspflichten und seinem Reiki-Meister-Sein auf ehrenhafte Weise beizulegen. Er ernannte Takata zu seiner Nachfolgerin.
Nach dem zweiten Weltkrieg gab Takata vorwiegend Behandlungen, und dies ganztags. Wo Nachfrage war, unterrichtete sie Reiki-Kurse und verbreitete so Reiki auf dem ganzen amerikanischen Kontinent. Für lange Zeit gab es außer Takata wohl keinen anderen Reiki-Meister in der westlichen Welt. Nach dreißig Jahren Reiki-Praxis begann sie gegen Ende der siebziger Jahre andere Meister einzuweihen. Bei ihrem Tod im Jahre 1980 gab es 22 Reiki-Meister, die von ihr eingeweiht worden waren.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:17 Uhr)
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Die Nachfolge
Die Nachfolge
Es war Takata's Wunsch, dass ihre Enkeltochter, Phyllis Lei Furumoto, ihre Nachfolgerin werden sollte. Obwohl schon früh in Reiki eingeweiht, zeigte diese zunächst wenig Interesse an Reiki und ging einer eigene Karriere nach. Erst, als sie ihre Großmutter auf einer Südamerikareise begleitete, entdeckte sie Reiki für sich und wurde von Takata zur Reiki-Meisterin ausgebildet.
Nach dem Tod von Takata wurde Phyllis Furumoto von den anderen Meistern als Nachfolgerin ihrer Großmutter anerkannt. Doch war dies auch die Zeit, in der sich die ersten eigenen Richtungen entwickelten. So führt Dr. Barbara Ray die "AIRA" (heute: TRTAI) an, die insbesondere in den ersten Jahren eine kritische Haltung den anderen Meistern gegenüber hatte.
Ein Jahr nach dem Tod von Takata rief Phyllis Furumoto die Meister zu einer Gedenkversammlung zu Ehren Takatas zusammen. Aus diesem Treffen entstand später die "Reiki Alliance", eine weltweite Vereinigung von Reiki-Meistern. Furumoto selber ist 1992 aus der Reiki Alliance ausgetreten, weil dies die Organisation in der Entwicklung unterstützen sollte, eine eigene Meinung, unabhängig von der Großmeisterin, zu finden. Dennoch ist sie häufig auf der jährlichen Konferenz der Reiki Alliance anwesend, und hält dort auch Vorträge über Reiki.
Im Jahr 1988 hat Frau Furumoto bekannt gegeben, dass Meister selber Reiki-Meister einweihen dürfen. Obwohl Takata allen Meistern gesagt hatte, dass sie einen Meister einweihen könnten, verzichtete zunächst die überwiegende Zahl zugunsten der Großmeisterin auf diese Möglichkeit.
Wie gesagt, dies ist eine gekürzte Form der Reiki-Geschichte, und einige eigentlich wichtige Details habe ich nur in einem Nebensatz angedeutet. In jedem der gängigen Reiki-Bücher gibt es eine ausführliche Version zu lesen.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:17 Uhr)
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Wie lernt man Reiki?
Wie lernt man Reiki?
Reiki wird in verschiedenen Stufen, den sogenannten Graden gelehrt.
Bereits nach dem 1. Grad, der meist an einem Wochenende gelehrt wird, kann man sich und anderen die Hände auflegen.
Während eines Seminars für den ersten Grad lernt der Teilnehmer zwei Formen des Händeauflegens: Die Eigenbehandlung (man hat sich ja selbst immer dabei und kann sich immer und überall Reiki geben), und die Ganzbehandlung. Zusätzlich wird die Reiki-Geschichte erzählt, die Lebensregeln erläutert und Fragen werden beantwortet. Je nach persönlicher Auffassung des Reiki-Meisters wird auch auf Hintergründe von Krankheit und Heilung eingegangen, obwohl diese Zusammenhänge zum Verständnis von Reiki nicht unbedingt notwendig sind. Andere Meister wiederum legen mehr Wert auf Selbsterfahrung und geben den Teilnehmern mehr Raum, emotionale Muster aufzuarbeiten. Das Wichtigste ist jedoch, dass Reiki in den Kursen auch angewandt wird. Während des 1.-Grad-Seminares erhält der Teilnehmer vier Einweihungen.
Die Preise reichen von 50 bis 200 Euro.
Dauer: ca. 2 volle Tage (vier Treffen, manchmal auf vier Abende oder ein verlängertes Wochenende verteilt).
Mit dem 2. Grad erhält man die Möglichkeit, den nicht-körperlichen Bereichen menschlichen Seins (Psyche, Geist, Seele, Verstand) gezielt Reiki zu geben. Auch lernt man, Reiki zu abwesenden Personen zu schicken ("Fernreiki"). Die Möglichkeit, Fernreiki zu schicken, klingt in vielen Ohren sehr unwahrscheinlich. Es ist jedoch millionfach erprobt und es funktioniert.
Während des 2.-Grad-Kurses werden drei sogenannte "Symbole" gelehrt und der Teilnehmer erhält eine Einweihung.
Die Preise für den 2. Grad reichen von 100 bis 600 Euro.
Dauer: 1-2 Tage.
Der 3. Reiki Grad wird "Reiki-Meister", manchmal auch "Reiki-Meister/Lehrer" genannt. Bei einigen Abzweigungen der Überlieferung wird der Meistergrad in weitere Stufen unterteilt und entsprechend gelehrt. Wer Reiki-Meister der klassischen Art ist, kann andere Menschen in den ersten, zweiten und Meister-Grad einweihen. Die Ausbildung zum Reiki-Meister ist nicht einheitlich geregelt und wird von Meister zu Meister äußerst unterschiedlich gehandhabt.
Die Preise für die Meister-Ausbildung reichen dementsprechend von 1.000 bis 10.000 Euro. Dauer: 1 Tag bis zu einem Jahr und länger.
Es gibt mittlerweile auch viele Reiki-Meister und -Meisterinnen, die Einzelkurse anbieten. Die Regel ist jedoch, dass mehrere Reiki-Lernende zu Kursen zusammengefasst werden.
Ein aktuelles Verzeichnis von Reiki-Meistern bietet das Reiki Magazin in seiner Adressliste.
Jede Stufe in dem Usui System der natürlichen Heilung ist ein in sich abgeschlossener Weg zu Reiki und bietet einen "neuen" Zugang zu Reiki. Die einzelnen Grade lassen sich nur schwer vergleichen. Ein Schüler des zweiten Grades hat ganz andere, eigene Erfahrungen und Einsichten mit den Reiki-Symbolen als ein Schüler des ersten Grades mit seinen mehr oder weniger warmen Händen. Auch ein Reiki-Meister übt und praktiziert weiterhin das Handauflegen des 1. Grades.
Reiki ist mit dem ersten Grad eigentlich schon vollständig. Erst in der jüngeren Zeit ist es dazu gekommen, dass der 2. Grad und der Meister-Grad von vielen Leuten erlernt werden. Entgegen weit verbreiteter Meinung besteht keine Notwendigkeit, die zweite Stufe zu erlernen. Viele Meister heben hervor, dass es viel mehr bringt, sich regelmäßig selbst Reiki zu geben, als sich zu schnell auf den nächsten Reiki-Grad zuzubewegen.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:17 Uhr)
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Das Reiki-Zeichen
Das Reiki-Zeichen

"Reiki" ist ein japanisches Wort. Im Japanischen werden Worte durch Bilder repräsentiert. So läßt sich auch für das Reiki-Schriftzeichen eine reiche Bildsprache zurückverfolgen. Die gegenwärtige Schreibweise stellt die vereinfachte Schreibform der japanischen Gegenwart dar. "Rei" (die obere Hälfte des Zeichens) bedeutet "universal", "Ki" (die untere Hälfte) bedeutet "Kraft".
"Ki" ist ein häufig verwendeter Ausdruck in der asiatischen Kultur. Alles ist von Ki durchdrungen. Ohne Ki lebt nichts. In den Kampfsportarten wird mit Ki gekämpft, bei Reiki wird mit einer speziellen Form des Ki, eben Rei-ki, geheilt, oder besser: das ReiKi des Behandelten wird verstärkt, bzw. bei der Einweihung wird der Eingeweihte mit seiner eigenen Urkraft wiederverbunden. Einige kennen den Begriff "Ki" aus eigener Erfahrung: Auch in dem Wort "Qi Gong" und "Tai Chi Chuan" steckt das Wort "Ki".
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:17 Uhr)
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Die Reiki-Einweihungen
Die Reiki-Einweihungen
In jedem Reiki-Kurs gibt es eine oder mehrere "Einweihungen". Dies ist der für viele rational denkende Menschen am wenigsten nachvollziehbare Teil in Reiki, zumal die Teilnehmer gebeten werden, die Augen zu schließen.
Die Einweihungen, von manchen Meistern auch "Einstimmungen" genannt, sind vermutlich der wichtigste Teil von Reiki, denn durch sie wird Reiki "eingeschaltet".
Rein äußerlich betrachtet, führt der Meister dabei an dem Reiki-Schüler ein Ritual aus, welches er von seinem Meister erhalten hat. Was innerlich passiert, ist schwer zu beschreiben. Jeder Meister hat dabei seine eigenen, tiefen Erfahrungen und entwickelt dabei sein eigenes, tieferes Verständnis für Reiki.
So wie Menschen verschieden sind, so haben auch die Schüler ganz verschiedene Eindrücke von den Einweihungen: Während die einen nichts besonderes spüren, sind andere tief berüht, weinen, oder machen andere tiefgreifende Erfahrungen während der Einweihungen.
Durch das Ritual wird der Schüler auf "wundersame" Weise mit Reiki verbunden. Manche Meister erklären es so, dass der Schüler wieder an seine in ihm liegende Reiki-Kraft erinnert wird. Andere wiederum führen aus, dass ein "Reiki-Kanal" geöffnet wird oder dass verschiedene Chakren aktiviert werden.
Wie die Erklärung auch heißen mag, letztendlich bleibt dieser Teil von Reiki "unverständlich" in dem Sinne, dass er durch den normal denkenden, linearen Verstand nicht erfasst werden kann.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:17 Uhr)
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Die Reiki-Behandlung
Die Reiki-Behandlung
Wenn jemand sagt, er "bekomme Reiki", dann meint er meistens, dass er eine "Reiki-Behandlung" erhält. Jeder, der den ersten Reiki-Grad erlernt hat, kann sich und andere Menschen mit Reiki behandeln. So eine Behandlung dauert in der Regel sechzig bis neunzig Minuten. Der Behandelte liegt dabei auf einer bequemen Unterlage (auf dem Boden, einer Massageliege, dem Bett oder dem Sofa), und der Behandelnde legt die Hände auf verschiedene Positionen am Körper des anderen.
Diese Positionen lernt der Behandler während eines Reiki-Kurses. Manchmal unterscheiden sich die Positionen voneinander, die die verschiedenen Meister lehren. Allen gemeinsam ist die Reihenfolge Kopf, Oberkörper und Rücken bei der Behandlung. Eine Reiki-Behandlung hat 12 bis 20 Positionen. Auf jeder Position liegt die Hand drei bis fünf Minuten. Mit der Zeit vertieft sich die Intuition des Reiki-Behandlers, und er setzt selbst Schwerpunkte, wenn er verspürt, dass eine Stelle mehr oder weniger Energie braucht.
Durch die Einweihungen ist der Behandler an Reiki angeschlossen. Wenn er die Hände auflegt, dann gibt er nicht seine Energie, sondern es fließt Reiki-Energie durch seine Hände. Eine Behandlung laugt den Behandler also nicht aus, es ist eher so, dass er durch die in ihm fließende Energie selber Heilung erfährt.
Geändert von Knuddelratte (14.06.2011 um 07:17 Uhr)
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