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Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. #1

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    Was war das denn?

    Hallo Ihr Lieben,

    habe heute das erste Mal versucht mich durch eine Art Meditation zu öffnen. Also ich setzte mich in meinen Lieblingssessel schloss die Augen und atmete in den Bauch hinein. Dabei versuchte ich Gedankenfrei zu werden.
    Was passierte?
    Ich merkte das meine Beine schwer wurden, danach meine Arme und ganz ganz zum Schluss meine Augenlider das war für mich das erschreckendste im nachhinein, denn währenddessen hatte ich garnicht das bewußte Gefühl was mit mir geschah, denn in meinen Kopf war alles wirr, die Gedanken flogen ohne Sinn und Verstand hin und her. Ich weiß nicht wie es ausgegangen wäre, denn mein Hund holte mich durch ein plötzliches Bellen wieder zurück.
    In diesem Moment wurde mir bewußt das nicht alles schwer wurde, sondern das ich nach unten gezogen wurde. Als wenn ein Mangnet unter mir wäre.
    Kann mir jemand verraten was mir da wiederfahren ist?

    Alles Liebe
    Simone
    Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte.
    Khalil Gibran

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Hallo Simone,

    ich arbeite nie ohne Schutz beim Kartenlegen und auch nicht beim meditieren. Das könnte der Grund bei dir gewesen sein. Ich hatte früher schon mal was über Schutz bei einer Meditation geschrieben, vielleicht ist es für dich interessant:
    http://www.kartenforen.de/forum/lich...-sch-tzen.html
    Bei einer Meditation öffnest du dich und könntest ohne Schutz ungute Energien in dich einladen. Oder aber du warst nur müde und wolltest entspannen. Denn dass die Beine und die Arme schwer werden kenne ich vom Autogenen Training .

    Liebe Grüsse
    Monika

    Ausdehnung von Glück ist der Sinn der Schöpfung
    und wir sind alle hier, um Glück zu erfahren und auszustrahlen.

  3. #3

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    Hallo Monika,

    Danke für den Tipp mit dem Schutz, hatte zwar vorher schon viel davon gelesen, nahm aber an das es nicht nötig wäre, da ich es ja nur mal antesten wollte, ob sich überhaupt etwas bei mir tut.
    Müde war ich nicht, habe mich vieleicht etwas umständlich ausgedrückt, während ich es tat hatte ich das Gefühl das alles schwer war nur hinterher das beste Beispiel, das Augenlied, es fühlte sich so an als wenn es bis zur Mitte des Auges runtergezogen worden war.

    Alles Liebe
    Simone
    Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte.
    Khalil Gibran

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    391
    Hallo Süße,

    na was war das denn ??? Wer ist Dich denn da besuchen gekommen.
    Allerdings muß ich zugeben, daß mir ein Schauer über den Rücken gelaufen ist, als ich das gelesen habe.
    Paß' auf Dich auf ! ! !
    Deine
    Luna
    Lieben heißt einander zu fesseln -
    ohne den anderen in Ketten zu legen...
    (Max Frisch)

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    1.080
    Liebe Simone,

    ich möchte Dir gerne einige Anhaltspunkte bezüglich des Umganges mit Meditation geben. Natürlich gibt es da auch unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema.
    Aber vielleicht kannst Du ja etwas für Dich aus den Aussagen herausfischen




    Der leibliche Bezug

    Meditative Übung hat seit jeher in allen Religionen auch einen leiblichen Bezug und schließt die Aufmerksamkeit auf unseren Körper als beseelte Gestalt mit ein. Die Tatsache der Beseeltheit unseres Leibes können wir leicht daran erkennen, dass wir unsere geistige und gemütsmäßige Verfassung unmittelbar auch in unserer Haltung, Mimik und Gestik, in unseren Augen und dem Klang unserer Stimme ausdrücken. Wird die Einbeziehung des Leibes in die meditative Übung weggelassen, so besteht leicht die Gefahr eines Zusammensinkens oder Weggesogenwerdens. Solche Erlebnisse können durchaus als angenehm aber auch oftmals als sehr unangenehm erlebt werden. Sie fördern aber lediglich eine Weltflucht oder geistige Verstiegenheit und tragen wenig dazu bei, eine wirkliche Wandlung herbeizuführen.


    Die Rolle des bewussten Ichs

    Meditation kann auch ohne den Weg der Individuation, Bewusstwerdung und Ich-Entwicklung vollzogen werden. Vielleicht sucht man dann einfach Stille oder schöne Erlebnisse. Dann können wir ein Gefühl der Auflösung erleben, in dem wir für eine Weile aller Sorgen enthoben sind. Nach der Übung werden wir jedoch unverändert ins „Normale“ zurückkehren. Wir streben über die Grenzen unseres Ich-Horizontes nicht hinaus und versuchen vielleicht, uns das Alltägliche ein bisschen zu erleichtern. Wenn wir aber nach mehr Seinsfühlung und Seinstiefe streben, werden wir manchmal auch unangenehmen Erlebnissen begegnen. Hierzu ist eine gut gespannte Ich-Kraft wichtig, um nicht überschwemmt zu werden.

    Die Möglichkeit der Bewusstwerdung ist uns als menschliche Gabe gegeben. Von der Nutzung dieser Gabe abzusehen, würde bedeuten, einen wichtigen Teil des Menschseins nicht in den Dienst unseres Werdens zu stellen und auf die bewusste schöpferische Mitwirkung und Verantwortung im eigenen Leben zu verzichten. Denn

    Bilder, die z. B. verdrängte Kräfte anzeigen, weisen auf Energien in uns hin, die als solche jenseits von Gut und Böse sind, auf die aber als Kraftpotential nicht verzichtet werden sollte. Auf die Wichtigkeit dieses Aspekts wurde bereits am Tempel zu Delphi hingewiesen: Erkenne dich selbst, und du wirst das Universum und die Gottheit schauen.

    Die Einsicht in die Einheit setzt die Einsicht in das, was uns von ihr trennt, voraus. Graf Dürckheim hat dies einmal so beschrieben: „Wo der Mensch sich, z. B. in geistlicher Übung, nur dem Lichten zugewendet hält, sich um das Dunkle in ihm aber nicht kümmert, bleibt ihm der Teufel im Nacken.“ Auch für die Meditation gilt: Zuerst muss das Ich etwas tun. Dann erst können wir erfahren, dass ganz ohne eigenes Zutun etwas auf uns zukommt und wir etwas empfangen, das uns verändert. Früher war dies wenigen vorbehalten als Einweihung. Heute, wo wir vor einem neuen Zeitalter stehen, steht dieses Wissen allen offen.


    Erhöhung der Leistungskraft

    Eine Nebenwirkung der Meditation ist, dass sich unsere Kraft zur Bewältigung des alltäglichen Lebens erhöht. Dies birgt die Gefahr, dass man die Übung einfach in den Dienst eines noch besseren Funktionierens stellt und Meditation schließlich nur zum Zweck der Regenerierung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit betrieben wird. Meditiert man vor allem, um gesünder, erfolgreicher und leistungskräftiger zu werden, dann hat man die Meditation zu etwas ganz anderem gemacht: Man hat sie in eine Reihe mit Entspannungsübungen, Aufputsch- und Beruhigungsmitteln gestellt, die in die Lage versetzen sollen, die eigene Seele noch leichter für Zwecke der Leistung und eines fragwürdigen Erfolges zu verkaufen. Das hat dann mit einem persönlichen Weg nichts mehr zu tun. Es ist nicht Sinn, sondern nur Nebenwirkung der Meditation, unsere Belastbarkeit zu erhöhen. Letzteres führt vom Wesentlichen weg. Besser ist es, übermäßigen Stress und Belastung frühzeitiger bemerken und rechtzeitig und ausreichend auszuruhen.

    Lieben Gruss
    Evelin


  6. #6

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    Zitat Zitat von Piolof Beitrag anzeigen
    Liebe Simone,

    ich möchte Dir gerne einige Anhaltspunkte bezüglich des Umganges mit Meditation geben. Natürlich gibt es da auch unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema.
    Aber vielleicht kannst Du ja etwas für Dich aus den Aussagen herausfischen ich danke dir, es hat aber noch einige Fragen mehr in mir ausgelöst.




    Der leibliche Bezug

    Solche Erlebnisse können durchaus als angenehm aber auch oftmals als sehr unangenehm erlebt werden. Sie fördern aber lediglich eine Weltflucht oder geistige Verstiegenheit und tragen wenig dazu bei, eine wirkliche Wandlung herbeizuführen.
    Es war einfache Neugierde, ob sich überhaupt was tut. Du meinst ich habe nun meine Weltflucht oder geistige Verrücktheit gefördert? Obwohl ersteres tue ich auch schon im Bewußten Sein. Bei dem was mich umgibt, da gibt es bestimmt viele die Flüchten.


    Die Rolle des bewussten Ichs

    Wenn wir aber nach mehr Seinsfühlung und Seinstiefe streben, werden wir manchmal auch unangenehmen Erlebnissen begegnen. Hierzu ist eine gut gespannte Ich-Kraft wichtig, um nicht überschwemmt zu werden.
    Habe ich nicht schon viel Ich-Kraft bewiesen, indem ich nicht abgehoben bin, sondern eher Bodenbeständigkeit bewiesen habe? War das ganze nicht eher ein zu mir selbst gezogenwerden?


    Die Einsicht in die Einheit setzt die Einsicht in das, was uns von ihr trennt, voraus. Graf Dürckheim hat dies einmal so beschrieben: „Wo der Mensch sich, z. B. in geistlicher Übung, nur dem Lichten zugewendet hält, sich um das Dunkle in ihm aber nicht kümmert, bleibt ihm der Teufel im Nacken.“ Auch für die Meditation gilt: Zuerst muss das Ich etwas tun. Dann erst können wir erfahren, dass ganz ohne eigenes Zutun etwas auf uns zukommt und wir etwas empfangen, das uns verändert.
    Wie du so schön sagst der Teufel sitzt im Nacken, er ist nicht zu sehen, also wie kann ich dann erkennen? Wie kann eine Wandlung erfolgen, wenn ich keine Erkenntnis habe wo mir das Stück zur Einheit fehlt? Beginnt diese Wandlung nicht schon im Versuch?

    Lieben Gruss
    Evelin
    Liebe Evelin,
    Ich nahm immer an das nur die Liebe eine Art Tür zu uns selbst ist. Was ist deiner Meinung nach die dunkle Seite? Den Schmerz,das Leid den wir an andere bewußt oder unbewußt geben?

    Das waren so meine Gedanken zu deinen Zeilen und zu dem was ich heute zu dem Geschehenen so denke.

    Alles Gute
    Simone
    Nur auf dem Pfad der Nacht erreicht man die Morgenröte.
    Khalil Gibran


 

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