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ich hätt da mal ne Frage....
....schon seit langem geht mir etwas durch den Kopf, das mir hier im Forum auch aufgefallen ist.
Warum gibt es überall Beziehungen mit einer Geliebten oder einem Geliebten und einer unwissenden Ehefrau, bzw. unwissendem Ehemann?????
Warum ist man nicht so fair, ehrlich zu sein und eine Beziehung zu beenden, wenn sie nicht mehr funktioniert????
Eine solche Entscheidung muss man doch unabhängig von einem neuen Partner treffen. Alles andere macht doch gar keinen Sinn!!!!
Kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen?????
Liebe Grüße susi
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Zitat von
susi
....schon seit langem geht mir etwas durch den Kopf, das mir hier im Forum auch aufgefallen ist.
Warum gibt es überall Beziehungen mit einer Geliebten oder einem Geliebten und einer unwissenden Ehefrau, bzw. unwissendem Ehemann?????
Warum ist man nicht so fair, ehrlich zu sein und eine Beziehung zu beenden, wenn sie nicht mehr funktioniert????
Eine solche Entscheidung muss man doch unabhängig von einem neuen Partner treffen. Alles andere macht doch gar keinen Sinn!!!!
Kann mir da mal jemand auf die Sprünge helfen?????
Liebe Grüße susi
Hallo Susi,
ich sehe das genauso wie Du. Ich für mich bin noch nie eine neue Beziehung eingegangen, wenn ich in noch einer war. Warum doppelte Probleme anschaffen, wenn man eines noch nicht gelöst hat.
Ich denke, es sind Verlustängste, Ängste alleine zu sein, wenn man das Alte beendet, das Neue noch nicht sicher ist. Sehr oft ist es auch die Sexualität, wenn diese mit dem Partner nicht stimmig ist oder gänzlich fehlt, wird es woanders geholt. Auch liegt es an der finanziellen Sicherheit und oder Kinder, die vorhanden sind.
Bei der Vorgehensweise, wie Du sie beschreibst, wird Liebe nicht als das gesehen was sie tatsächlich ist. Liebe lässt los und liegt in der Freiwilligkeit. Angst ist oft größer als Liebe. Doch Angst vor was? Alle haben wir Ängste, wir können sie auch nicht einfach ablegen. Beherrscht die Angst uns oder wir die Angst. Angst schützt uns auch, manchmal geiselt sie uns, wirklich frei zu sein.
Der beste Weg ist, seiner Angst zu sagen, ich akzeptiere dass du da bist, doch ich bestimme darüber, nicht du.
Wenn ich mir das Tarot ansehe, die Entwicklungsstufen, da liegt auch der Eremit, lehne ich ihn ab, kann es von außen kommen. Alleine sein, auch nur voübergehend ist für unsere Entwicklung unabdingbar. Der Eremit dient uns dazu, in uns zu kehren und Klahrheit über uns, auch neue Wege zu bekommen. Ich sehe den Eremiten als positiv, die meisten haben Angst vor ihm, auch wenn er nur vorübergehend erscheint.
Geändert von N.N. (15.09.2007 um 09:39 Uhr)
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Erfahrener Benutzer
Hallo Susi,
Fee, hat es mit ihrem Beitrag gut beschrieben... Es sind die Ängste die dies nicht zu lassen. Einige haben ein gemeinsames Häuschen, Kinder, vielleicht Geschäft und so weiter... Sie halten an das alte fest aus gewohnheit, weil sie das neue noch nicht einordnen können... so nach dem Motto ich kaufe doch nicht die Katze aus dem Sack.... Auch bei der alten beziehung die sie noch führen ist das Vertraute, was sie in der neuen Heimlich beziehung nicht haben...
Aber ich teile deine Ansicht ich kann dies auch nicht nach voll ziehen, ich bin für ehrlichkeit.
Liebe Grüße
Piagirl
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Huhu ihr zwei...
ich freue mich, dass ihr euere Gedanken dazu geschrieben habt.
Liebe grüße
susi
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Erfahrener Benutzer
Hallo susi,
ich möchte da auch noch mal etwas zu diesem Thema sagen. Fee und Piagirl haben die Gründe, warum es zu so einem Verhalten kommen kann, ja schon erwähnt. Doch nichts geschieht ohne Grund, in der Regel wird dem "Tatbestand" ja etwas vorausgegangen sein. Jeder muss für sich selber abwägen, ob er eine Beziehung beendet, welche er beendet oder ob er eine Weile zweigleisig fährt. Dafür die Karten mit heranzuziehen kann durchaus eine Hilfe für die Betroffenen sein und sollte auch weiterhin - ohne hier ein schlechtes Gewissen haben zu müssen - möglich sein. Ob sein Verhalten fair ist oder nicht, kann nur jeder selbst für sich beurteilen.
Liebe Grüße Gabi
In jedem Menschen ist Sonne, man muss sie nur zum Leuchten bringen.

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Zitat von
Skorpion
ich möchte da auch noch mal etwas zu diesem Thema sagen. Fee und Piagirl haben die Gründe, warum es zu so einem Verhalten kommen kann, ja schon erwähnt. Doch nichts geschieht ohne Grund, in der Regel wird dem "Tatbestand" ja etwas vorausgegangen sein. Jeder muss für sich selber abwägen, ob er eine Beziehung beendet, welche er beendet oder ob er eine Weile zweigleisig fährt. Dafür die Karten mit heranzuziehen kann durchaus eine Hilfe für die Betroffenen sein und sollte auch weiterhin - ohne hier ein schlechtes Gewissen haben zu müssen - möglich sein. Ob sein Verhalten fair ist oder nicht, kann nur jeder selbst für sich beurteilen.
Liebe Grüße Gabi
Hallo Gaby,
du hast zwar Susi angesprochen, ich glaube nicht dass es Susi darum ging, dem entsprechenden Thema Karten zu legen oder nicht. Susi wollte auch niemand ein schlechtes Gewissen einreden. Es fiel ihr auf, sie schrieb ihre Gedanken nieder. Und ich auch, ohne schlechtes Gewissen, ist hier zum Glück sehr schön möglich
Ich weiß nicht welchen Tatbestand Du hier siehst, ich für mich sehe weder hier, noch da einen Tatbestand. Diesen Begriff überlassen wir lieber den Juristen, diese gebrauchen diesen Ausdruck oder auch die Presse......
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Nachtrag zu Susi`s Thema, die Liebe
Hallo Ihr Lieben,
wir haben zwar, wenn auch rar unsere Sicht zu Susi`s Thema vertreten, ich habe das Thema Liebe vergessen. Liebe verletzt nicht. Sollten wir nicht alles was einen anderen Menschen verletzt oder ihm schadet, unterlassen. Oder wenn wir es tun, auch unbeabsichtigt, es möglichst schnell bereinigen und Klarheit schaffen, bevor unser Verhalten noch größere Verletzungen herbeiführt.
Das verstehe ich unter Liebe, Liebe zu meinem Partner, meinem Geliebten, allen Menschen gegenüber...
Offenheit macht verletzlich, doch letztendlich bringt sie uns weiter
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Danke Fee....du hast mir aus dem Herzen geschrieben und es gibt auch nicht wirklich noch etwas zuzufügen!
susi
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Erfahrener Benutzer
so ... und nun möchte ich meinen bescheidenen senf auch abgeben.
ich nehme meine aussagen aus erfahrungen, die ich als betrogene machen musste ( oder konnte ?? ), als "betrügerin" und als jemand, der in gedanken eine möglichkeit durchspielt, ohne sie realistisch werden zu lassen.
als betrogene empöre ich mich natürlich über die feigheit, die sich da hinter dem wort "liebe" versteckt.
wobei ich diese rolle auch über eine sehr lange zeit, zwar ahnend, aber an sich unwissend, einnahm.
als "betrügerin", die eigentlich eine trennung wollte und auch geäußert hat, sich dann aber verdammt schwach den bitten eines menschen für eine weitere chance gebeugt hat.
eigentlich wusste ich sehr genau zu dem zeitpunkt, dass dies alles gar keinen sinn mehr hat und ich hab innerlich schon wie auf einem "singlemarkt" verhalten, aber ich konnte dem emotionalen druck dieses menschen nicht stand halten. ich gab nach und ließ mich erneut auf diese "beziehung" ein, in der hoffung, dass alles doch irgendwie bald zu seinem ende kommt.
weiterhin als "betrügerin", weil ich schlicht und ergreifend angst hatte.
ich hatte angst um meine zukunft, aber auch um mein leben und das wohl meines sohnes.
klammheimlich habe ich mir meine neue existenz aufgebaut und wurde dabei durch ein anfeuerndes verliebtsein eines anderen mannes ermutigt. -- es war nur ein strohfeuer, aber ich danke diesem menschen trotzdem von ganzem herzen, da er mir meinen mut zurück gab.
auch die gedankenspiele ohne es real werden zu lassen habe ich erlebt.
aber ist dies ein betrug ? wenn ja an wem ? am partner ? am anderen mann ? oder doch vielmehr an mir selber ?
ich stecke in einer krise und hänge traumgedanken mit einem vermeindlichen traumhaften gegenstück nach .... aber ich weiß doch genau, dass DAS nicht das eigentlich richtige ist. aber es hilft mir meine "krise", meine wünsche und meine bedürfnisse zu hinterleuchten.
sooo, wo will so mancher "richter" nun seine "gerechtigkeit" ansetzen ??
susi, ich betrachte deine frage an sich nicht als aufforderung nach "gerechtigkeit", aber leider verstecken sich zu viele hinter pseudo-verhaltenskodexe, ohne dabei weiter über einen tellerrand zu schauen.
ich bin ein mensch der offenen worte und der klarheit, aber auch ich kann mich nicht "freisprechen".
nur, ist es nicht der druck von außen, der viele heimlich handeln lässt ?
ist es nicht auch die angst vor dem eigenen mutigen schritt ?
viel hängt bei jeder person in und mit seinem umfeld an seinen handlungen. aber wer kann sie schon wirklich verstehen außer derjenige, der gerade in ihr steckt ?
ich werde gerade etwas nachdenklich und lasse es jetzt einfach mal so "unfertig" stehen
einen lieben gruß
eure
claudia
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Erfahrener Benutzer
Hallo Fee,
du hast zwar Susi angesprochen, ich glaube nicht dass es Susi darum ging, dem entsprechenden Thema Karten zu legen oder nicht. Susi wollte auch niemand ein schlechtes Gewissen einreden. Es fiel ihr auf, sie schrieb ihre Gedanken nieder. Und ich auch, ohne schlechtes Gewissen, ist hier zum Glück sehr schön möglich
Ich weiß nicht welchen Tatbestand Du hier siehst, ich für mich sehe weder hier, noch da einen Tatbestand. Diesen Begriff überlassen wir lieber den Juristen, diese gebrauchen diesen Ausdruck oder auch die Presse......[/QUOTE]
ich habe Susi direkt angesprochen, da dieses Thema ja von ihr eingestellt wurde.
Mich haben halt die Sätze "warum ist man nicht so fair ..." und "eine solche Entscheidung muss man doch ..." dazu veranlasst, auch meine Gedanken dazu zu schreiben. Nur über das Kartenlegen hier "outen" sich ja die Betroffenen zu dem - ich habe es halt "Tatbestand" genannt - Fremdgehen. Um das gleich vorweg zu nehmen, dies soll kein "Freibrief" fürs Fremdgehen sein. Ich bin nur auch in dieses Thema involviert und solche Sätze sind leicht gesagt, wenn man davon nicht unmittelbar betroffen ist.
Liebe Grüße Gabi
In jedem Menschen ist Sonne, man muss sie nur zum Leuchten bringen.

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