guten morgen ihr lieben,

am samstag habe ich im italienischen fernsehen eine sendung gesehen, in der eine familie gezeigt wurde, die eine ihrer zwei töchter mit zwanzig durch einen selbstmord verloren hat. danach war nichts mehr wie es war. keiner in der familie konnte mit der trauer richtig umgehen, es wurde kaum gesprochen, das leben hatte keinen wirklichen sinn mehr.

einige zeit später engegierte sich die mutter ehrenamtliche in einem heim für behinderte kinder. dort lernte sie ein fünfjähriges mädchen kennen. Sie hieß Magnola. Magnola ist geistig zurückgeblieben und auch ihre motorik ist nicht normal. zu der zeit konnte sie sich nur mit hilfe fortbewegen. sprechen war unmöglich.

der verlust der tochter war noch nicht überwunden bzw. verarbeitet. eines tages gingen die eltern mit magnola in die kirche. die mutter weinte und der vater wusste nicht genau,was er tun sollte, weil er sich hilflos fühlte. plötzlich nahm die kleine magnola die händer des ehepaares und sagt mama.

die eltern sind nun davon überzeugt, dass ihre verstorbene tochter, ihren eltern das mädchen geschickt hat, um ihnen eine neue tochter zu geben. sie adoptierten die kleine auch und sie macht viele fortschritte. sie kann nun einige worte sprechen. der familie geht es auch besser - obwohl der verlust immer noch zu spüren ist.

diese geschichte hat mich sehr berührt. mir kam auch der gedanken, dass die verstorbene tochter ihren eltern die kleine magnola geschickt hat.

ich würde gerne eure meinung dazu hören.

liebe grüße,
jenny